Schlagwort-Archive: Template-Optimierung

CSS-Support in E-Mails

Cascading Style Sheet (kurz „CSS“) ist ein mächtiges Werkzeug im Web Development. Und wenn es darum geht, ansprechende E-Mails zu gestalten, kommt man um CSS nicht herum. Doch die Anwendung der Stylesheet-Sprache im Bereich der E-Mail-Gestaltung ist nicht so einfach, wie bei der Gestaltung einer Webseite – weshalb gute Website-Ersteller noch lange keine guten E-Mail-Gestalter sind. Denn im Gegensatz zu echten Webseiten können E-Mails nicht auf einheitliche Standards in den Clients zurückgreifen, da es hier schlicht keine festgelegten Standards gibt.

Nicht umsonst wird immer wieder gesagt, dass man beim Erstellen von E-Mails das Gelernte vergessen und gedanklich in die 90er Jahre zurückkehren muss – in die Zeit, in der Webseiten noch mithilfe von Tabellen erstellt wurden. Neben der Tatsache, dass viele Clients die HTML- und CSS-Angaben in einer E-Mail teilweise unterschiedlich interpretieren und rendern, muss man auch beachten, dass gewisse – an sich recht gebräuchliche – CSS-Angaben nur teilweise oder überhaupt nicht unterstützt werden (mangels der erwähnten Standards).

Deshalb ist es bei der Erstellung von E-Mails wichtig zu wissen, welche Clients die Empfänger benutzen – hier hilft oftmals eine Analyse der Empfängerliste, um grob die genutzten Dienste zu bestimmen. Eine Garantie, dass Herr Schmidt mit einer Gmail-Adresse auch tatsächlich das Webinterface von Gmail nutzt und nicht etwa einen externen Client wie Thunderbird, gibt es allerdings nicht. Der Rat lautet daher: Nutzen Sie nur die CSS-Angaben, die durchweg von allen gängigen Clients korrekt unterstützt werden, um eine maximale Kompatibilität zu erreichen.

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E-Mailings, so geht’s richtig: Bestehende Reichweiten besser ausschöpfen und ihre Kampagnen-Sichtbarkeit erhöhen

Vor rund 4 1/2 Jahren begann ich meine berufliche Laufbahn bei der Direktmarketing-Agentur DZ-Media Verlag GmbH in Essen, in der ich in der IT-Abteilung arbeitete. Nach einer Weile merkte ich aber, dass meine Begeisterung für die Tätigkeit als Anwendungsentwickler nachzulassen drohte.

Mein Chef schlug mir dann eine gänzlich andere Richtung vor, in der ich mich beweisen könnte: E-Mail Marketing. Denn in diesem Bereich benötigt man nicht nur viel Kreativität für die Gestaltung von E-Mail Kampagnen, sondern auch ein spezielles, technisches Know-How, um die Ideen auch in die Praxis umzusetzen. Ich machte mich also daran, die Eigenheiten der E-Mail Technik zu ergründen und Wege zu finden, HTML E-Mails technisch so umzusetzen, dass sie in der Vielzahl an unterschiedlichen Clients immer gleich / identisch aussehen – was angesichts fehlender Standards recht schwierig ist. Auch die Spezifikationen der verschiedenen ESPs spielen dabei eine wichtige Rolle.

Durch die Erfahrungen und das Know-How, das ich mir in der Zeit angeeignet habe, kann ich heute auf einen recht guten Erfahrungsschatz zurückgreifen, der mir dabei hilft, Kampagnen fachgerecht umzusetzen. Nebenbei greife ich auch auf einen anderen Erfahrungsschatz zurück, den ich mir in meiner Zeit als Rezensent angeeignet hatte: das Schreiben. Inzwischen setze ich also nicht mehr nur E-Mail Templates um, sondern schreibe hin und wieder auch Artikel für den Blog meines Chefs, um die Erfahrungen und Kenntnisse weiterzugeben.

Im Februar diesen Jahres entstand in Zusammenarbeit mit meinem Chef ein Artikel zu den Themen „Responsive Design“ und „Template-Optimierungen“, den ich hier nun mit Euch teilen möchte.

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Fluch der HTML-E-Mails

Seit längerer Zeit beschäftige ich mich beruflich mit der Erstellung und Optimierung von E-Mails im HTML-Format zwecks Werbekommunikation (bevor jetzt irgendjemand „Böser Spam-Ersteller!“ schreit, sei vorweg genommen, dass es sich hierbei um ausdrücklich erwünschte Produktinformationen handelt und ich mit dem eigentlichen Inhalt auch nichts zu tun habe – im Vordergrund steht hier ganz klar der technische Aspekt).

Wer sich ebenfalls mit der Thematik beschäftigt, weiß aus Erfahrung: Sämtliche HTML- und CSS-Kenntnisse, die man sich über die Jahre angeeignet hat, darf man hier fast komplett über Bord werfen. Denn während wir im Internet inzwischen bei HTML5 und CSS3 angekommen sind (mit denen sich im Übrigen wirklich tolle Sachen machen lassen), hängen wir in der Welt der HTML-E-Mails nahezu in der Steinzeit fest. Sicher, es gibt einige moderne Clients, die bereits ansatzweise die neuen CSS3-Elemente unterstützen (allen voran mobile Geräte), die meisten Programme jedoch haben ihre ganz eigenen Interpretationsregeln und verlangen teilweise eigenwillige technische Umsetzungen.

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