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HTML E-Mails: Die Wahl des Doctypes

Wenn wir Webseiten erstellen, ist die Wahl des zu nutzenden Doctypes schon nahezu instinktiv. Um auf der Höhe der Zeit zu bleiben und die aktuellste Technik verwenden zu können, wählen wir daher den Doctype HTML5 aus.

Bei der Erstellung von HTML E-Mails sieht das schon etwas anders aus – natürlich möchten wir auch hier die neuste Technik verwenden, die HTML5 und CSS3 so mit sich bringen. Doch nun blind HTML5 als Doctype zu verwenden, kann unter Umständen unerwünschte Nebeneffekte haben.

Campaign Monitor hat sich bereits vor 4 Jahren mit der Wahl des richtigen Doctypes auseinander gesetzt – da es zu diesem Zeitpunkt HTML5 aber noch nicht gab, hat man sich nun dazu entschieden, die aktuell verfügbaren Doctypes noch einmal unter die Lupe zu nehmen.

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CSS-Support in E-Mails

Cascading Style Sheet (kurz „CSS“) ist ein mächtiges Werkzeug im Web Development. Und wenn es darum geht, ansprechende E-Mails zu gestalten, kommt man um CSS nicht herum. Doch die Anwendung der Stylesheet-Sprache im Bereich der E-Mail-Gestaltung ist nicht so einfach, wie bei der Gestaltung einer Webseite – weshalb gute Website-Ersteller noch lange keine guten E-Mail-Gestalter sind. Denn im Gegensatz zu echten Webseiten können E-Mails nicht auf einheitliche Standards in den Clients zurückgreifen, da es hier schlicht keine festgelegten Standards gibt.

Nicht umsonst wird immer wieder gesagt, dass man beim Erstellen von E-Mails das Gelernte vergessen und gedanklich in die 90er Jahre zurückkehren muss – in die Zeit, in der Webseiten noch mithilfe von Tabellen erstellt wurden. Neben der Tatsache, dass viele Clients die HTML- und CSS-Angaben in einer E-Mail teilweise unterschiedlich interpretieren und rendern, muss man auch beachten, dass gewisse – an sich recht gebräuchliche – CSS-Angaben nur teilweise oder überhaupt nicht unterstützt werden (mangels der erwähnten Standards).

Deshalb ist es bei der Erstellung von E-Mails wichtig zu wissen, welche Clients die Empfänger benutzen – hier hilft oftmals eine Analyse der Empfängerliste, um grob die genutzten Dienste zu bestimmen. Eine Garantie, dass Herr Schmidt mit einer Gmail-Adresse auch tatsächlich das Webinterface von Gmail nutzt und nicht etwa einen externen Client wie Thunderbird, gibt es allerdings nicht. Der Rat lautet daher: Nutzen Sie nur die CSS-Angaben, die durchweg von allen gängigen Clients korrekt unterstützt werden, um eine maximale Kompatibilität zu erreichen.

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