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fvCMS: Komplette Konzeptüberarbeitung

Nach längerer Zeit habe ich mich mal wieder dazu durchgerungen das CMS „fvCMS“ weiter zu entwickeln. Nach einem Vergleich meiner damaligen PHP-Kenntnisse und meinem heutigen Wissensstand wird das Content Management System aber komplett überarbeitet – oder besser gesagt: komplett neu geschrieben.

Grund für die komplette Konzeptüberarbeitung ist zum einen der eben genannte „neue Wissensstand“, aber auch die Tatsache, dass ich nicht mehr unter Zeitdruck stehe. Das Projekt „fourvisions Europe“ ist vorerst auf Eis gelegt, weshalb ich bis zum ursprünglich angesetzten Termin in knapp 50 Tagen nicht mehr fertig sein muss. Das gibt mir Zeit und Gelegenheit das ganze CMS E_STRICT-konform zu programmieren und es einer langen Testphase zu unterziehen, bevor es entweder für Geld an den Mann gebracht oder unter der GNU License veröffentlicht wird.

fvs_logo

Das Content Management System wird dann, wie auch weitere Projekte, unter dem Namen „fourvisions Studios“ erscheinen. An dieser Stelle noch einmal ein kräftiges Dankeschön an Daniel „becaked“ da Costa Guerreiro, der sowohl das Logo als auch die Seite für „fourvisions Studios“ erstellt hat und sein Können mit Freuden unter dem neuen Banner unter Beweis stellen wird.

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Zehnerpotenzen waren mir damals in der regulären Schulzeit immer ein Dorn im Auge. Entsprechend lapidar habe ich im Unterricht aufgepasst und wusste nach 4 Jahren schulfreier Zeit eigentlich nichts mehr. Da aber gerade diese Zehnerpotenzen in der Elektrotechnik wichtig sind, kauen wir sie nun im Berufskolleg nochmal ordentlich durch – natürlich ohne Nachspülen.

Ich bin in mathematischen Sachen eigentlich eine Flasche, das gebe ich offen zu. Zahlen haben mich selten interessiert; es reichte mir, diverse Preise zusammen zu zählen, um am Ende zu wissen, was ich insgesamt bezahlen muss. Nachdem wir nun aber im Kolleg ordentlich Mathe pauken, stelle ich mir die Frage, wieso ich mich in diesem Fach so dämlich angestellt habe. Zehnerpotenzen… himmel, sind die einfach (gut, ich hatte heute bei diversen Aufgaben einige Zahlendreher und Verwechslungen, aber das legt sich wieder). So allmählich fällt mir auch das Kopfrechnen wieder leichter, brauchte ich bis vor einem Monat selbst für die popeligste Rechenaufgabe noch einen Taschenrechner.

Genug Schulisches erstmal… bis auf die Sache mit dem Bafög. Wir leben ja glücklicherweise in Deutschland, dem Land der unterbezahlten und überarbeiteten Beamten und dem Königreich der Formulare. Für meinen Bafög-Antrag lud ich mir die .pdf-Formulare von der Webseite herunter und druckte sie aus: sage und schreibe 20 Seiten (mit den Erklärungen zu einzelnen Punkten) spuckte mir mein Drucker entgegen. Da wollen die alles Mögliche von mir wissen: Wann ich wo auf welcher Schule war, wie lange ich bei welcher Firma gearbeitet habe, was ich an Bargeld besitze, wie hoch das Einkommen meiner Eltern ist und welche offenen Schulden ich habe. Es ist teilweise schon erstaunlich, was die alles benötigen, um ein „Bewilligt“ auf meinen Antrag zu stempeln. Und wehe, es fehlt etwas; dann darf ich den ganzen Antrag neu stellen. Unglaublich…

Nun aber wirklich weg vom Schulischen. Am Wochenende habe ich nach Monaten mal wieder meine Tastatur und meine Maus gereinigt. Inzwischen kann ich die Buchstaben auf den Tasten wieder erkennen und war doch recht verwundert, dass meine Tastatur in Wirklichkeit schwarz und nicht grau ist. Auch das Mausrad meiner Logitech G5 läuft inzwischen wieder ordentlich und auch leiser, als vorher (auch, wenn ich für die dafür notwendige Aktion keine Garantie mehr auf den Mäuserich hab). Inzwischen bin ich auch am überlegen, ob ich meiner Tastatur eine schöne Tastenbeleuchtung verpasse. Zuerst werde ich aber die 4 grünen LEDs in der Tastatur durch 4 blaue ersetzen. Sieht schöner aus und ist „stylischer“ *g* Für die Tastenbeleuchtung muss ich mir etwas einfallen lassen; da werde ich wohl zusätzliche Platinen einbauen müssen, um die LEDs an den entsprechenden Stellen positionieren und mit Strom versorgen zu können. Und wer weiß, vielleicht bekommt meine G5 auch noch schöne blaue LEDs, sobald ich mich mit deren Bauweise auseinander gesetzt habe. Wenn ich mit dem Projekt anfange, werde ich auch gleich ein Tutorial für diejenigen von euch schreiben, die ebenfalls ein Logitech Internet Navigator Keyboard besitzen und diese hässlichen grünen LEDs austauschen wollen.

Erst hat man Zeit ohne Ende…

… und plötzlich hat der Tag nicht mehr genug Stunden, um alles zu erledigen, was man erledigen will/muss. Das merke ich jetzt – wo meine Ausbildungszeit begonnen hat – am stärksten, wenn ich nach 8 Stunden für-die-Zukunft-büffeln nach Hause komme. Offiziell habe ich noch 226 Tage Zeit, bevor der Relaunch eines meiner großen Projekte ansteht und bis dahin muss ich das Content Management System „fvCMS“ fertig haben oder es zumindest in einen nutzbaren Zustand bringen, damit der Termin eingehalten werden kann.

Wenn ich so darüber nachdenke, beschleicht mich immer mehr das Gefühl, dass diese 226 Tage vorne und hinten nicht ausreichen werden, schließlich steht bisher nur das Grundgerüst und einige kleinere – wenn auch wichtige – Routinen sind fertig geschrieben (und damit meine ich noch nicht einmal, dass sie perfekt sind). Und dann wäre da ja noch das „EVE Killboard„, für das bisher nur eine grobe Skizze existiert, wie es mal arbeiten soll; aber das ist eher nebensächlich, schließlich gibt es dafür keinen festen Termin, wann es fertig sein soll. An das defekte Skillsheet-Script von meiner EVE Online-Corp müsste ich auch mal Hand anlegen. Aus irgendwelchen Gründen hat der XML-Parser Schwierigkeiten bei der Verarbeitung der Daten, weshalb bei einigen Usern ständig nur Fehler angezeigt werden, während bei anderen alles in Ordnung ist (ich habe stark den Verdacht, dass CCP an den XML-Dateien was geändert hat, weshalb das gesamte Script irgendwie rumzuspinnen scheint). Nur – wann?

Inzwischen ist der 3. Ausbildungstag rum und es ging schon am 2. Tag richtig zur Sache. Da gab es kein „Beschnuppern“ der neuen Lehrer – nein, die knallten uns direkt ihren Lehrstoff vor den Latz und ließen unsere Köpfe qualmen. Ich habe ja eigentlich kein Problem mit einer solchen Direktheit: Aber nach 4 Jahren lernfreier Zeit braucht der alte Mann [also ich] etwas Schwung, um wieder reinzukommen.
Morgen dürfte ein ruhigerer Tag werden: In den ersten beiden Stunden haben wir „Software-Unterricht mit Schwerpunkt ‚Programmierung in C++'“ – endlich ein Fach ganz nach meinem Geschmack (und für das ich keinen Schwung brauche). Danach kommt eine Doppelstunde „eigenverantwortliches Arbeiten“ (also 90 Minuten Zeit für Hausaufgaben und ’ne Runde schlafen), bevor es dann mit einer Doppelstunde „Betriebssysteme und Netzwerke“ in die Endrunde geht. Wenn ich aber so darüber nachdenke, hätte ich diese 3 Fächer lieber am Freitag gehabt; da haben wir nämlich wieder 8 Stunden vor uns – und das so kurz vor dem Wochenende, auf das wir uns natürlich wie die Knallfrösche freuen (dass sich die Zeit dadurch ziehen kann, kennt sicherlich jeder). Sei es drum: Ich werde den Rest der Woche auch noch überleben und vielleicht finde ich am Wochenende sogar Zeit ein wenig am fvCMS zu arbeiten.

EVE Online Killboard zur Projektseite hinzugefügt

Das Projekt „EVE Online Killboard“ wurde zur Projektseite hinzugefügt.

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Häufig genutzt wurde auch das Killboard von der inzwischen aufgelösten Gruppe “eve-dev.net”. Nachdem der Entwickler des MMOs – CCP – nach Einführung diverser Verbesserungen auch das Killmail-System überarbeitet hatte, funktionierte das eve-dev-Killboard nicht mehr. Da sich die Entwickler, wie gesagt, aufgelöst hatten, musste ein neues Killboard her – doch die einzige Alternative wäre das Killboard von GriefWatch, das allerdings mtl. eine Stange an ISK (der virtuellen Währung in “EVE Online”) kostet.

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Die Projektbeschreibung findet ihr hier.

fvCMS zur Projektseite hinzugefügt

Mein CMS-Konzept wurde heute zur Projektseite hinzugefügt. Beim fvCMS handelt es sich um ein von mir geplantes Content Management System, das in erster Linie für das Projekt „fourvisions Europe“ entwickelt wird.

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Das größte Problem bei einem Vorhaben dieser Größe ist es, ein geeignetes Content Management System (kurz “CMS”) zu finden, das modular aufgebaut ist und den Bedürfnissen entspricht. Natürlich gibt es einige kostenlose Lösungen (bspw. Webspell und Konsorten), die aber entweder unsicher sind oder nicht das bieten, was benötigt wird. Andere CMS, die genau das haben, was man braucht, kosten teilweise eine ganze Stange Geld und sind es dann meist nicht einmal wert. Was also tun?

Ich dachte lange darüber nach und kam letztlich zu einem Schluss: Ich habe das Know-How und die Kontakte, um ein eigenes System auf die Beine zu stellen – also: Ran an die Buletten. Ich kontaktierte die ehemaligen Mitbegründer des Projektes und erzählte ihnen von meinem Vorhaben. Wie erwartet wollten sie alle mit an Board sein – selbst “losemann”, der inzwischen bei MeetYourMakers als Manager tätig ist, sagte zu und wollte uns aus dem Background heraus unterstützen.

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Die Projektbeschreibung findet ihr hier.