Archiv der Kategorie: Hardware

Apple vs. Samsung. Diesmal: Verkaufsverbot für das Galaxy Nexus

Bisher hatte ich über die Klagewelle seitens Apple noch nicht berichtet. Vorweg sei gesagt, dass ich der Firma aus Cupertino nichts abgewinnen kann. Sicherlich haben sie einige Innovationen marktreif gemacht, doch in letzter Zeit macht das Unternehmen um das Fallobst-Logo eher durch Patent-Klagen von sich Reden.

Worum es diesmal geht? Um ein Verkaufsverbot des Galaxy Nexus – Samsungs neuem Smartphone. Nachdem Apple bereits das Galaxy Tab 10.1 erfolgreich vom Markt drängen konnte (wegen „Verletzung von Geschmacksmustern“ – wer hat sich diesen Schwachsinn nur ausgedacht!?), zog die Apfelfirma erneut vor ein US-Gericht, um nun auch den Verkauf des Samsung Smartphones zu stoppen. Bisher mit Erfolg – Apple legte vor Gericht dar, dass sie durch angebliche Software-Patent-Verletzungen seitens Samsung Einbußen beim Verkauf der eigenen Produkte hinnehmen müssten. Die zuständige Richterin (die zuvor auch schon das Verkaufsverbot für das Galaxy Tab aussprach) erkannte diese Darstellung an und sprach eine Einstweilige Verfügung gegen Samsung aus – gegen eine Sicherheitsleistung seitens Apple von rund 96 Millionen US-Dollar.

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Alles Neue macht der… Oktober

Ja, die neue Hardware ist ja inzwischen bestellt und ein (kleiner) Teil davon ist bereits hier. Gestern fand der NZXT ZERO 2 Tower – Crafted Series seinen Weg zu mir. Ich muss schon sagen, ein geiler Tower: Schlicht und dennoch richtig elegant. Mir gefällt zwar nicht so recht, dass er im Gegensatz zu anderen Towern von NZXT einen unlackierten „Innenraum“ hat (die anderen sind sowohl innen wie auch außen schwarz), aber das kann man selbst ja auch noch ändern.

Auf die restlichen Komponenten muss ich noch bis morgen warten, das Zeug ist laut Packetverfolgung jedenfalls schon im Einlieferungs-Packetzentrum der Post angekommen. D.h. morgen geht es nach der Schule dann ans Zusammenschrauben und Testen.

Heute ging es für mich kurz in die Stadt zu meinem örtlichen Computerdealer. Ich wollte mir schon vor einem Jahr die Logitech G15 Tastatur kaufen, kam bisher aber nie dazu. Nun darf ich mich aber als Besitzer eines solchen Keyboards bezeichnen. Das Teil ist genial, alle Tasten sind wunderbar in oranger Farbe ausgeleuchtet und passen optisch perfekt zu meiner Logitech G5, die ja ebenfalls orange ausgeleuchtet ist. Lediglich an die zusätzlichen Makrotasten am linken Rand muss ich mich noch gewöhnen.

Eigentlich fehlt dann nur noch ein neuer Monitor, der wird aber erst gegen Weihnachten angeschafft. Mit Ausgaben von rund 943,- EUR bin ich diesen Monat mehr als bedient. Aber immerhin soll das System die nächsten 4-5 Jahre auch ausreichen (und es dürfte schwer werden dem nicht gerecht zu werden).

„Ihre Bestellung ist eingegangen“

Letzte Nacht war es endlich so weit: Das Midnightshopping-Angebot von Mindfactory (Bestellungen zwischen 0 und 6 Uhr sind versandkostenfrei) nutzend habe ich  gegen 00:30 Uhr meinen neuen Rechner bestellt: Mainboard, CPU, RAM, Festplatte, Grafikkarte, Tower, Netzteil und CPU-Kühler standen auf dem Einkaufszettel. Und was genau?

Mainboard: Gigabyte GA-MA790FXT-UD5P 790FX AM3
CPU: AMD Phenom II X4 955 3.20GHz AM3 6MB 125W Black Edition
RAM: 3x2048MB Kit G.Skill PC3 10666 CL7
Festplatte: 1000GB Western Digital WD1001FALS Caviar Black 21MB 7200 U/min
Grafikkarte: 896MB Zotac GeForce GTX260 AMP 2 GDDR3 DVI PCIe
Tower: NZXT Zero 2 Tower – Crafted Series
Netzteil: Coba Nitrox 750W ATX 2.2
CPU-Kühler: Scythe Mugen 2 SCMG-2000

Der ganze Spaß kostet natürlich was: 882,42 € muss ich für die neue Hardware latzen. Aber man gönnt sich ja sonst nichts. Bin mal gespannt, ob Mindfactory wirklich so schnell liefert, wie alle behaupten.

Kein XFX nForce780a GeForce 8200 mehr?

Eins vorweg: Ich kann wieder an meinem Hauptsystem arbeiten. Gestern erhielt ich einen Anruf vom lokalen Hardwaredealer, dass Club 3D meine Grafikkarte zurückgeschickt hat. Repariert wurde nichts, stattdessen wurde die Karte direkt ausgetauscht. Nun rennt zwar wieder eine GeForce 9600GT in meinem Rechner, allerdings die Green Edition (also die stromsparende Variante) – was mich zuerst verwunderte, da auch der separate Stromanschluss fehlte und mich etwas irritierte. Aber die Karte ist cool, hat sogar einen HDMI-Ausgang (die alte hatte nur DVI und VGA) und Club 3D hat wirklich einen verdammt schnellen Support. Heute vor genau einer Woche ging die Grafikkarte nämlich auf die Reise zum Hersteller und ist nach nur 4 Werktagen wieder zurück in meinem Rechner. Klasse!

Nun zum eigentlichen Thema. Ich habe ja vor mir in etwa ein bis zwei Monaten ein komplett neues System zu kaufen. Nun musste ich feststellen, dass das von mir angestrebte Mainboard von XFX (nämlich das XFX nForce780a GeForce 8200) scheinbar nicht mehr produziert wird. Egal ob K&M, Alternate, Bestseller Computer oder hardwareversand.de – keiner der Anbieter hat das Board mehr auf Lager und K&M schrieb dazu, dass es nicht mehr als Neuware bestellt werden kann. Damit fällt das XFX-Mainboard-Grafikkarten-Gespann entgültig flach, denn die neuere Version des Boards (mit 8300er Grafikchip) unterstützt weder den Phenom II X4 940, noch den 955. Deswegen hab ich mich nach einer Alternative umgeschaut und bin beim GigaByte GA-MA790FXT-UD5P hängen geblieben. Das Board kostet zwar gut das Doppelte vom XFX Konkurrent, ist dafür aber ein reines AM3-Board und nicht nur ein AM2+.

Jetzt bleibt noch die Frage, welche CPU ich denn entgültig nehmen werde. Zur Auswahl stehen der AMD Phenom II X4 940 BlackEdition mit 4×3.0GHz und der Phenom II X4 955 BlackEdition mit 4×3.20GHz für rund 20 Euro mehr. Wahrscheinlich wird es dann der 955, denn 20 Euro sind zwar schon ein nettes Sümmchen, aber für den „geringen“ Aufpreis lassen sich immerhin 4x200MHz mehr rausholen.

RAM-technisch werde ich wahrscheinlich auch vom G.SKILL-Arbeitsspeicher abweichen und mir für etwas mehr Geld das GEIL PC2-800 CL4 BlackDragon KIT kaufen. Wahrscheinlich auch erstmal nur eins davon, was den Preis wieder etwas drückt. Ansonsten bleibt die bisherige Konfiguration bestehen, was mich bei den derzeitigen Preisen bei Bestseller Computer, hardwareversand.de und Mindfactory auf einen Gesamtpreis von rund 656 Euro (mit Phenom II X4 940) oder rund 675 Euro (mit Phenom II X4 955) bringt. Bei Mindfactory gibt es dann noch das Gehäuse von Thermaltake für rund 197 Euro, was mich dann auf – summa summarum – rund 853 Euro (X4 940) / 872 Euro (X4 955) bringt. Fairer Preis für ein Monstersystem wie dieses.

Konkrete Pläne für neue Hardware

Tja, die Grafikkarte ging ja leider hops und ist derzeit in der Reparatur. Die Tatsache, dass öfters was durch den extremen Gebrauch bei mir kaputt gegangen ist, hat mich ja dazu bewegt über einen neuen Rechner nachzudenken. Und inzwischen nehmen diese Überlegungen konkrete Maße an.

Letzten Abend/letzte Nacht habe ich mit einem Freund aus Hamburg telefoniert, der sich für mich mal umgeschaut hatte. Meine Preisvorstellung lag ja so bei 600,- EUR für alles Wesentliche (+/- ein paar Zerquetschte). Und derzeit stehen bei mir folgende Komponenten auf der Liste:

Mainboard:

  • XFX nForce 780a GeForce 8200 – XFX ist für ausgezeichnete Grafikkarten bekannt und auch die wenigen Boards, die sie bisher produziert haben, zeichnen sich durch Zuverlässigkeit und Stabilität aus. Das nForce 780a GeForce 8200 Board ist nur eines von zwei XFX Boards mit AM2+ Sockel (also für AMD-Prozessoren).
    Preis: rund 59,- EUR

Prozessor:

  • Mal weg von Intel, deren gute Prozessoren recht teuer sind und hin zur Konkurrenz AMD, die für vergleichbare CPUs weit weniger verlangen. Hier habe ich derzeit den AMD Phenom X4 9950 BlackEdition mit 4×2.6 GHz im Auge. Der Preis hält sich mit rund 140,- (für einen Vierkern-Prozessor recht günstig) in Grenzen. Eventuell hole ich mir auch einen Phenom II X4 940 BlackEdition mit 4×3.0GHz, der rund 183,- EUR kostet.
    Preis: ca. 140,- EUR (oder 183,- EUR für Phenom II)

Arbeitsspeicher:

  • Wenn schon, denn schon: Mit rund 60,- EUR steht das PC2-800 CL4 KIT F2-6400CL4D-4GBPK von G.SKILL mit 4GB auf der Liste. 2 KITS (und insgesamt 8GB geballter RAM-Power) sollen später eingebaut werden.
    Preis: rund 120,- EUR

Netzteil:

  • Hier gibt es noch Spielraum. Vorerst steht das 700W starke SuperFlower Aurora Netzteil von SuperPower zur Debatte. Ich werde mir die Tage mal Testberichte durchlesen, wie gut oder schlecht das NT ist.
    Preis: ca. 116,- EUR

Grafikkarte:

  • Ja, meine alte Club 3D GeForce 9600GT ist nicht schlecht, aber bei einem XFX Board möchte ich schon gern eine XFX Grafikkarte einbauen (zumal mein alter Herr meinen derzeitigen Rechner bekommen soll und der momentan der einzige mit PCIe ist – seiner hat noch AGP). Hier hab ich mir derzeit die XFX GTX260 680M GDDR3 mit 896MB Grafikspeicher ausgesucht (natürlich die Black-Edition) mit Dual-DVI/TV.
    Preis: ca. 173,- EUR

Festplatte:

  • Last but not least: Datenträger. Zwei 1TB große Western Digital Platten mit 7200U/m und 32MB sollen es sein. Stückpreis liegt bei etwa 84,- EUR.
    Preis: ca. 198,- EUR

Diese Konfiguration (noch ohne Gehäuse) kostet derzeit knapp 809,- EUR (oder 850,- EUR mit Phenom II).  Allerdings kann sich hier noch einiges tun, da die Preise (aktuell von K&M Elektronik) zu zwei verschiedenen Zeitpunkten festgestellt wurden. Als der Kollege aus Hamburg das System (ohne die Grafikkarte) zusammengestellt hatte, lag das ganze bei etwas über 400,- EUR. Ich kam allerdings auf etwas über 700,- EUR (noch ohne Grafikkarte, aber mit zwei Festplatten statt einer). K&M hatte die Preise um etwa 22 Uhr umgestellt. Und bis ich mir das System kaufen kann, sind sie sicher noch mal gefallen.

Nun ja, und das Gehäuse? Eventuell wird es ein Thermaltake Xaser VI Big Tower, aber das entscheidet sich, wenn ich den entgültigen Preis für das System habe. Denn der Tower schlägt mit mindestens 190,- EUR zu Buche…

Immer Ärger mit der Hardware

Kennt ihr das auch? Ihr sitzt nichtsahnend am Rechner und auf einmal geht gar nichts mehr. Dieses Erlebnis hatte ich vor einigen Tagen mal wieder. Plötzlich sah ich nur noch Grafik-Fragmente und das System hang sich auf – nach einem Reset blieb der Bildschirm schwarz und das Mainboard moserte rum.

Es hat mal wieder meine Grafikkarte zerschossen, die ich erst vor etwas mehr als einem halben Jahr eingebaut hatte. Glücklicherweise ist noch Garantie drauf und da ich den Defekt mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit nicht verursacht habe, ging die Grafikkarte gestern zum Händler zurück, der sie heute zu Club 3D schicken wird. Wenn alles glatt läuft, kann ich sie in 1 bis spätestens 3 Wochen wieder abholen.

Langsam ärgert mich das Ganze schon – ich musste inzwischen zum dritten Mal innerhalb eines Jahres defekte Hardware austauschen und ich befürchte fast, dass es noch kein Ende nehmen wird. Wahrscheinlich werde ich mir deshalb in den nächsten 1 bis 2 Monaten einen komplett neuen Rechner kaufen – je nach Preis vielleicht auch noch zusätzlich ein Notebook.

We’ll see…

Wasserkühlungen – Segen und Fluch zugleich

„Wasserkühlungen sind toll“ dachte ich mir vor rund 2 Jahren und legte mir mit meinem neuen Rechner auch gleich eine kleine WaKü zu. Das fließende Wasser im Gehäuse ist ein wahrer Segen – solange es nicht irgendwo ausläuft. Das ist mir zwar bisher noch nicht passiert, dafür plagte mich heute ein ganz anderes Problem:

Was tun, wenn die Pumpe nicht mehr will?

Richtig, meine Pumpe machte heute schlapp. Und eigentlich auch erst heute Nachmittag, denn heute früh lief sie noch. Ich kam gerade vom Berufskolleg zurück und wollte eine Rundmail mit einigen nützlichen Informationen an meine Klasse schicken. Als ich den Rechner anmachte, war noch alles in Ordnung. Glücklicherweise hatte ich Everest gestartet, das mir die Temperaturen von Mainboard und CPU anzeigt und wunderte mich deswegen doch sehr, dass die CPU-Temperatur schlagartig (innerhalb von 1 bis 2 Minuten) von ~20° auf über 80° C anstieg. Kurz darauf folgte ein Hard-Stop des Systems und alles war aus.

Da die Temperatur so drastisch anstieg, war mir sofort klar, dass etwas mit der Wasserkühlung nicht stimmte. Also Rechner aufgeschraubt und die WaKü ausgebaut. Erst mal die Schläuche überprüft, danach an die Pumpe rangesetzt und aufgeschraubt. Da man von außen schlecht sehen kann, ob sie noch ordnungsgemäß läuft, öffnete ich das ganze Teil, schloss es am Stromnetz an und schaute, ob sich das Pumpeninnere noch dreht. Und da war dann auch der Übeltäter: Die Pumpe beförderte kein Wasser mehr, weil die „Wasserschaufel“ (ich nenn es mal so) schwerfällig war und der Motor sie aus eigener Kraft nicht mehr drehen konnte. Also weiter auseinander genommen und gereinigt.

Nach der Aktion funktionierte das Teil glücklicherweise wieder, auch wenn mir dabei ein kleines Teil weggebrochen war. Inwiefern das jetzt schlimm ist, werde ich sicherlich noch sehen, aber eine neue Pumpe werde ich mir vorsichtshalber doch kaufen. Im Moment behalte ich die Temperaturanzeige genau im Auge, die CPU hält sich derzeit konstant bei 31° C.

Hoffen wir, dass es so bleibt.

Anmerkung: Da ich technisch versiert bin, empfehle ich Laien den Ausbau sowie das Öffnen von Pumpen einem Experten zu überlassen. Im Schadensfall durch falsche Handhabung verfällt die Garantie!