E-Sport Event wird untersagt

Holla, die Waldfee. Jetzt geht’s los – der Bürgermeister von Stuttgart hat die Austragung der kommenden „intel Friday Night Games“ in der Stuttgarter Liederhalle aufgrund des in Winnenden stattgefundenen Amoklaufs untersagt.

Das sei man den Angehörigen der Opfer schuldig

hieß es aus dem Rathaus.

Die Electronic Sports League (ESL), die deutschlandweit E-Sport Events wie die „intel Friday Night Games“ veranstaltet und entsprechend hohe Preisgelder ausschüttet, wehrte sich wehemend gegen die Entscheidung.

Die eSportler in Deutschland sind entsetzt über die Taten von Winnenden, aber ein Zusammenhang zum professionellen eSport besteht in keinster Weise. Deshalb wird die Saison wie geplant statt finden.

wird PR-Verantwortlicher und Jugendschutzbeauftragter bei Turtle Entertainment, Ibrahim Mazari, zitiert.

Persönlich bin ich über die Entscheidung aus Stuttgart ziemlich empört. Natürlich tut einem das Schicksal der Opfer sehr leid und man fühlt mit den Angehörigen. Doch nach wie vor wird sich hier so sehr in das Thema „Killerspiele“ verbissen, dass die eigentlichen Ursachen für die Tat einfach unter den Teppich gekehrt werden. Noch stutziger macht es mich, dass kurz nach dem Amoklauf die in Nürnberg stattfindene Waffenmesse eröffnet wurde. Ist klar, Leute. E-Sport Events werden verboten, aber die Schaustellung von Waffen juckt niemanden.

Ihr seid doch alle bekloppt…

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