Terminator: SCC

Vor ein paar Tagen habe ich mir das erste Mal die neue Serie aus dem Terminator-Universum angesehen – „Terminator: The Sarah Connor Chronicles“. Dachte ich anfangs noch, es sei nur ein Marketing-Streich für den kommenden vierten Teil der Kinofilm-Reihe, so entpuppte sich die Serie für mich als äußerst interessant – so interessant, dass ich mir sofort die komplette erste Staffel in Originalsprache auf DVD besorgte; den OST zur Serie natürlich gleich mit.

„Terminator: The Sarah Connor Chronicles“ – oder kurz „Terminator: S. C. C.“ – ist storytechnisch zwischen dem zweiten und dritten Kinofilm angesiedelt und erzählt die Geschichte von John Connor (Thomas Dekker) und seinem Kampf gegen die Maschinen aus Sicht seiner Mutter Sarah (Lena Headey), die alles daran setzt ihn am Leben zu erhalten. Unterstützt wird sie dabei von sexy Terminatrix Cameron (Summer Glau), die – wie schon ihr Vorgänger, der T800 Modell 101 (Arnold „I’ll be back“ Schwarzenegger) – vom John Connor der Zukunft in die Gegenwart geschickt wurde, um seiner selbst als Jugendlicher zu beschützen.

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Anders als in den Filmen bekommen es John, Sarah und Cameron allerdings nicht nur mit einem Terminator zu tun, sondern gleich mit einer ganzen Reihe von Killermaschinen, die von Skynet in die Gegenwart geschickt wurden, um John und seine Mutter daran zu hindern Skynet zu zerstören. Und ganz nebenbei ist ihnen auch noch FBI Agent James Ellison (Richard T. Jones) auf den Versen, der Sarah nur zu gern wegen Mordes an Miles Dyson (im zweiten Kinofilm gespielt von Joe Morton) einbuchten möchte (für diejenigen unter euch, die den zweiten Film noch nicht gesehen haben, nur soviel: Miles Dyson wurde nicht von Sarah ermordet – er starb, als er Sarah, John und dem T800 half die Entwicklerfirma von Skynet zu zerstören).

Für einige Leute mag das vielleicht etwas langweilig klingen, so anfangs auch für mich. Was will man auch von einer Serie erwarten, in der es Folge für Folge darum geht seinen Arsch vor irgendwelchen durchgeknallten Blechmännern zu retten? Aber die Serie bietet neben Action und tollen Schauspielern (allen voran Summer Glau *sabber*) auch philosophische Eindrücke und klärt endlich die Frage, was John und Sarah eigentlich machen, wenn sie nicht gerade von Arnold „Astalavista, Baby“ Schwarzenegger gerettet werden.

Ich kann nur jedem, der die Filme schon gut fand (oder zumindest die ersten beiden), empfehlen sich die Serie anzusehen – sie läuft jeden Montag ab 21:15 jede Nacht vom Montag auf Dienstag ab 0:10 Uhr auf Pro7 (wie gestern bekannt wurde, hat der Sender die Ausstrahlung der TSCC-Folgen um satte 3 Stunden nach hinten verschoben. Grund: zu geringe Einschaltquote. Stattdessen gibt es eine weitere Doppelfolge „Die Simpsons“).

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