Nokia kauft bit-side GmbH

Sieh mal einer an. Erst vor ein paar Monaten machte sich Nokia samt Subventionen des Bundeslandes NRW aus dem Staub Richtung Rumänien und nun übernimmt der Handyhersteller aus Finnland ein Berliner Unternehmen mit 39 Mitarbeitern. Jetzt stellt sich mir eine entscheidende Frage: Was passiert dann?

Auf der Seite von heise online (siehe Bericht) schrieb ein User folgenden Kommentar dazu:

Patente übertragen, Code übernehmen und zum Teil verkaufen (Refinanzierung), Leute entlassen. Fertig!?

Woher dieser eher abfällige Kommentar rührt, dürfte jedem klar sein, der die Schließung des Nokia-Werkes in Bochum mitbekommen hat – ca. 2300 Mitarbeiter verloren ihren Job und das Bundesland NRW einen Haufen Geld in Form von Subventionen. Zwar wurde Nokia anfangs aufgefordert die erhaltenen Leistungen zurück zu zahlen – was daraus geworden ist, entzieht sich aber meiner Kenntnis.

Es ist schon interessant: Zum Montieren ihrer besch…eidenen Handys sind die Deutschen zu teuer. Aber wenn es darum geht Software für die „noblen“ Finnen-Handys herzustellen, sind sie wieder gut genug. Ich bin ja mal gespannt, wann bit-side GmbH geschlossen und die Entwicklung der „Nokia Maps“ auf andere Firmen in Europa verlegt wird. Soweit ich mich erinnern kann, erhielt Nokia damals für das Werk in Bochum Subventionen in Höhe von ca. 90 Millionen Euro (wenn ich mich gerade nicht irre). Ob sie wohl wieder welche erhalten? Und wenn ja, wieviel wird es wohl werden?

Ich sag nur eins dazu: Nokia, go home!

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