0,000000001 x 109= 1

Zehnerpotenzen waren mir damals in der regulären Schulzeit immer ein Dorn im Auge. Entsprechend lapidar habe ich im Unterricht aufgepasst und wusste nach 4 Jahren schulfreier Zeit eigentlich nichts mehr. Da aber gerade diese Zehnerpotenzen in der Elektrotechnik wichtig sind, kauen wir sie nun im Berufskolleg nochmal ordentlich durch – natürlich ohne Nachspülen.

Ich bin in mathematischen Sachen eigentlich eine Flasche, das gebe ich offen zu. Zahlen haben mich selten interessiert; es reichte mir, diverse Preise zusammen zu zählen, um am Ende zu wissen, was ich insgesamt bezahlen muss. Nachdem wir nun aber im Kolleg ordentlich Mathe pauken, stelle ich mir die Frage, wieso ich mich in diesem Fach so dämlich angestellt habe. Zehnerpotenzen… himmel, sind die einfach (gut, ich hatte heute bei diversen Aufgaben einige Zahlendreher und Verwechslungen, aber das legt sich wieder). So allmählich fällt mir auch das Kopfrechnen wieder leichter, brauchte ich bis vor einem Monat selbst für die popeligste Rechenaufgabe noch einen Taschenrechner.

Genug Schulisches erstmal… bis auf die Sache mit dem Bafög. Wir leben ja glücklicherweise in Deutschland, dem Land der unterbezahlten und überarbeiteten Beamten und dem Königreich der Formulare. Für meinen Bafög-Antrag lud ich mir die .pdf-Formulare von der Webseite herunter und druckte sie aus: sage und schreibe 20 Seiten (mit den Erklärungen zu einzelnen Punkten) spuckte mir mein Drucker entgegen. Da wollen die alles Mögliche von mir wissen: Wann ich wo auf welcher Schule war, wie lange ich bei welcher Firma gearbeitet habe, was ich an Bargeld besitze, wie hoch das Einkommen meiner Eltern ist und welche offenen Schulden ich habe. Es ist teilweise schon erstaunlich, was die alles benötigen, um ein „Bewilligt“ auf meinen Antrag zu stempeln. Und wehe, es fehlt etwas; dann darf ich den ganzen Antrag neu stellen. Unglaublich…

Nun aber wirklich weg vom Schulischen. Am Wochenende habe ich nach Monaten mal wieder meine Tastatur und meine Maus gereinigt. Inzwischen kann ich die Buchstaben auf den Tasten wieder erkennen und war doch recht verwundert, dass meine Tastatur in Wirklichkeit schwarz und nicht grau ist. Auch das Mausrad meiner Logitech G5 läuft inzwischen wieder ordentlich und auch leiser, als vorher (auch, wenn ich für die dafür notwendige Aktion keine Garantie mehr auf den Mäuserich hab). Inzwischen bin ich auch am überlegen, ob ich meiner Tastatur eine schöne Tastenbeleuchtung verpasse. Zuerst werde ich aber die 4 grünen LEDs in der Tastatur durch 4 blaue ersetzen. Sieht schöner aus und ist „stylischer“ *g* Für die Tastenbeleuchtung muss ich mir etwas einfallen lassen; da werde ich wohl zusätzliche Platinen einbauen müssen, um die LEDs an den entsprechenden Stellen positionieren und mit Strom versorgen zu können. Und wer weiß, vielleicht bekommt meine G5 auch noch schöne blaue LEDs, sobald ich mich mit deren Bauweise auseinander gesetzt habe. Wenn ich mit dem Projekt anfange, werde ich auch gleich ein Tutorial für diejenigen von euch schreiben, die ebenfalls ein Logitech Internet Navigator Keyboard besitzen und diese hässlichen grünen LEDs austauschen wollen.

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