Es herrscht Krieg *Update*

Gut vier Jahre ist es nun her, als der letzte größere Krieg herrschte, bei dem die USA (unter der Fuchtel vom unbeliebten Präsidenten George W. Bush) in den Irak einmarschierte (mit der Begründung, der Irak hätte Massenvernichtungswaffen und würde Terroristen Unterschlupf gewähren). Seit einigen Tagen scheint ein neuer Krieg zu wüten – diesmal ist es Russland vs. Georgien. Der Grund für die militärischen Aktionen sind zwei abtrünnige Provinzen Georgiens, die mithilfe Russlands die Unabhängigkeit erreichen wollen. Unabhängigkeit – hey, ist doch eigentlich eine noble Sache. Doch leider wird so etwas grundsätzlich auf kriegerischem Weg gelöst.

Medien berichten inzwischen von rund 1.600 Toten (wahrscheinlich meist zivile Opfer) und gut 30.000 Flüchtlingen auf georgischer Seite. Und der Gipfel des Berges: Laut Russland soll der Westen Mitschuld am Krieg haben (wobei man sich hier – ohne es zu nennen – auf die USA bezieht, die Georgien mit Waffen und Ausbildern unterstützt). Gut, der Krieg wütet tausende Kilometer entfernt von Deutschland – welche Gefahr würde für uns schon bestehen? Laut Medien dürften wir die Auswirkung des Krieges allerdings bald zu spüren bekommen, wenn er nicht sofort beendet wird. Denn in Georgien verläuft eine der wichtigsten Ölpipelines der Welt, in dessen Nähe bereits russische Bomben eingeschlagen sein sollen. Wenn es also so weitergeht, dürfen sich deutsche Autofahrer erneut auf steigende Benzinpreise einstellen.

Schon seit längerem stelle ich mir die Frage, wie die Menschheit wohl eines Tages zu Grunde gehen wird. Wissenschaftler sagen, durch die globalen Klimaveränderungen (Erderwärmung, Naturkatastrophen und so Zeugs). Ich sage, wir machen uns alle selbst mit Kriegen kaputt. Beten wir also, dass die Regierungen von Russland und Georgien einsichtig sind und ihre Kampfhandlungen bald einstellen.

*Update*

Gerade erfuhr ich in der Nachrichtenvorschau, dass Georgien kapituliert. Das ging recht fix – hoffentlich sind die Konflikte damit zumindest kriegstechnisch beigelegt und die Herren Politiker tragen diesen Kampf am Verhandlungstisch weiter aus.

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