Alle Jahre wieder: Apple vs. Android

Apple vs. Android

Vor zwei Tagen war es soweit: Apple hat den jüngsten Spross der iPhone-Familie veröffentlicht – das iPhone 6 und erstmals eine Phablet-Variante, genannt iPhone 6 Plus. Und wie jedes Jahr (und auch dazwischen) kriechen aus beiden Lagern die Hardcore-Fans aus ihren Höhlen und beginnen aufs Neue sich gegenseitig in Grund und Boden zu argumentieren, welches der beiden Plattformen die beste sei.

Bis vor einiger Zeit zählte ich mich noch zum Android-Lager, ohne dabei den Hardcore-Faktor zu sehr hervorstechen zu lassen. Ich besitze selber ausschließlich Android-Geräte (derzeit das Samsung Galaxy S3 Smartphone und das Lenovo IdeaTab s6000 Tablet), hatte aber auch schon iPhone und iPad in der Hand. Auch ich hatte immer argumentiert, weshalb Android die bessere Plattform sei – wohlwissend, dass meine Argumente eine rein subjektive Meinung widerspiegeln.

Inzwischen habe ich es aufgegeben, mit Apple-Fans darüber zu diskutieren, wieso denn dieses oder jenes System besser, respektive schlechter als das andere sei. Denn egal, wie oft ich diese Diskussionen geführt habe, am Ende verhärteten sich die Fronten und das Ganze driftete immer weiter ins Unsachliche ab. Ausschlaggebend dafür war eine Diskussion mit einem User auf Facebook, dem man anhand seiner Schreibweise und seiner Beharrlichkeit anmerkte, dass er eine fast schon krankhafte Beziehung zu seinen Apple-Geräten aufgebaut hatte, dabei ging es eigentlich nur um den Preis.

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HTML E-Mails: Die Wahl des Doctypes

Wenn wir Webseiten erstellen, ist die Wahl des zu nutzenden Doctypes schon nahezu instinktiv. Um auf der Höhe der Zeit zu bleiben und die aktuellste Technik verwenden zu können, wählen wir daher den Doctype HTML5 aus.

Bei der Erstellung von HTML E-Mails sieht das schon etwas anders aus – natürlich möchten wir auch hier die neuste Technik verwenden, die HTML5 und CSS3 so mit sich bringen. Doch nun blind HTML5 als Doctype zu verwenden, kann unter Umständen unerwünschte Nebeneffekte haben.

Campaign Monitor hat sich bereits vor 4 Jahren mit der Wahl des richtigen Doctypes auseinander gesetzt – da es zu diesem Zeitpunkt HTML5 aber noch nicht gab, hat man sich nun dazu entschieden, die aktuell verfügbaren Doctypes noch einmal unter die Lupe zu nehmen.

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SwiftKey Tastatur ab sofort kostenlos

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Kurz notiert: Die beliebte Android App SwiftKey ist ab sofort kostenlos im Google Play Store erhältlich. Die Entwickler haben sich dazu entschieden die Trial-Version abzuschaffen und die Tastatur-App für Android nun ohne Einschränkungen anzubieten.

Ursprünglich war die App in zwei Versionen verfügbar: Als kostenlose Trial-Version mit 30 Tagen Testzeit und als Pro-Version für rund 3 Euro. Ich persönlich benutze die intelligente Tastatur-App schon recht lange und kann sie nur wärmstens empfehlen – sie ist sowohl auf meinem Galaxy S3 als auch auf meinem Lenovo S6000 Tablet im Einsatz und leistet mir gute Dienste.

CSS-Support in E-Mails

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Cascading Style Sheet (kurz „CSS“) ist ein mächtiges Werkzeug im Web Development. Und wenn es darum geht, ansprechende E-Mails zu gestalten, kommt man um CSS nicht herum. Doch die Anwendung der Stylesheet-Sprache im Bereich der E-Mail-Gestaltung ist nicht so einfach, wie bei der Gestaltung einer Webseite – weshalb gute Website-Ersteller noch lange keine guten E-Mail-Gestalter sind. Denn im Gegensatz zu echten Webseiten können E-Mails nicht auf einheitliche Standards in den Clients zurückgreifen, da es hier schlicht keine festgelegten Standards gibt.

Nicht umsonst wird immer wieder gesagt, dass man beim Erstellen von E-Mails das Gelernte vergessen und gedanklich in die 90er Jahre zurückkehren muss – in die Zeit, in der Webseiten noch mithilfe von Tabellen erstellt wurden. Neben der Tatsache, dass viele Clients die HTML- und CSS-Angaben in einer E-Mail teilweise unterschiedlich interpretieren und rendern, muss man auch beachten, dass gewisse – an sich recht gebräuchliche – CSS-Angaben nur teilweise oder überhaupt nicht unterstützt werden (mangels der erwähnten Standards).

Deshalb ist es bei der Erstellung von E-Mails wichtig zu wissen, welche Clients die Empfänger benutzen – hier hilft oftmals eine Analyse der Empfängerliste, um grob die genutzten Dienste zu bestimmen. Eine Garantie, dass Herr Schmidt mit einer Gmail-Adresse auch tatsächlich das Webinterface von Gmail nutzt und nicht etwa einen externen Client wie Thunderbird, gibt es allerdings nicht. Der Rat lautet daher: Nutzen Sie nur die CSS-Angaben, die durchweg von allen gängigen Clients korrekt unterstützt werden, um eine maximale Kompatibilität zu erreichen.

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E-Mailings, so geht’s richtig: Bestehende Reichweiten besser ausschöpfen und ihre Kampagnen-Sichtbarkeit erhöhen

Vor rund 4 1/2 Jahren begann ich meine berufliche Laufbahn bei der Direktmarketing-Agentur DZ-Media Verlag GmbH in Essen, in der ich in der IT-Abteilung arbeitete. Nach einer Weile merkte ich aber, dass meine Begeisterung für die Tätigkeit als Anwendungsentwickler nachzulassen drohte.

Mein Chef schlug mir dann eine gänzlich andere Richtung vor, in der ich mich beweisen könnte: E-Mail Marketing. Denn in diesem Bereich benötigt man nicht nur viel Kreativität für die Gestaltung von E-Mail Kampagnen, sondern auch ein spezielles, technisches Know-How, um die Ideen auch in die Praxis umzusetzen. Ich machte mich also daran, die Eigenheiten der E-Mail Technik zu ergründen und Wege zu finden, HTML E-Mails technisch so umzusetzen, dass sie in der Vielzahl an unterschiedlichen Clients immer gleich / identisch aussehen – was angesichts fehlender Standards recht schwierig ist. Auch die Spezifikationen der verschiedenen ESPs spielen dabei eine wichtige Rolle.

Durch die Erfahrungen und das Know-How, das ich mir in der Zeit angeeignet habe, kann ich heute auf einen recht guten Erfahrungsschatz zurückgreifen, der mir dabei hilft, Kampagnen fachgerecht umzusetzen. Nebenbei greife ich auch auf einen anderen Erfahrungsschatz zurück, den ich mir in meiner Zeit als Rezensent angeeignet hatte: das Schreiben. Inzwischen setze ich also nicht mehr nur E-Mail Templates um, sondern schreibe hin und wieder auch Artikel für den Blog meines Chefs, um die Erfahrungen und Kenntnisse weiterzugeben.

Im Februar diesen Jahres entstand in Zusammenarbeit mit meinem Chef ein Artikel zu den Themen „Responsive Design“ und „Template-Optimierungen“, den ich hier nun mit Euch teilen möchte.

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HTML 5: Internet Explorer besser als Apples Safari [UPDATE: for Windows]

Vor genau 9 Monaten hatte ich den zweiten Testdurchlauf mit den gängigen Browsern in Bezug auf HTML 5-Fähigkeit getestet. Sowohl bei diesem als auch beim ersten Test versagte der Internet Explorer auf ganzer Linie. Da nun ein halbes Jahr vergangen ist und sich in dieser Zeit einiges getan hat, habe ich den Test nun ein drittes Mal gestartet, um mich von der HTML 5-Fähigkeit der Browser zu überzeugen.

Neben den drei bisher getesteten Browsern habe ich nun auch noch drei weitere Browser in den Test aufgenommen, die ich zuvor nicht berücksichtigt hatte: Safari, Opera und den chinesischen Cloud Browser Maxthon.

Schauen wir uns aber zuerst die drei bisher getesteten Browser Chrome, Firefox und den Internet Explorer an.

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Das Jahr der Wahrheit

Langsam rückt sie näher – meine Abschlussprüfung für den Fachinformatiker/Anwendungsentwicklung. Bisher konnte ich diesen Umstand recht gut verdrängen, war ich doch noch nie ein großer Fan von Prüfungen. Doch es wird ernst, in zwei Tagen muss ich meinen Projektantrag bei der IHK eingereicht haben, bis Ende April das Projekt umsetzen, im Mai die schriftliche Prüfung bestehen und mich kurz danach dem Prüfungsausschuss stellen.

Projektantrag und -umsetzung bereiten mir weniger Kopfschmerzen. Dank meiner Zeit als Rezensent bin ich das Schreiben gewöhnt, ebenso fällt mir die Formulierung von Sätzen recht leicht. Nein, was mir mehr Magenschmerzen bereitet, ist das Fachgespräch nach der Präsentation des Projektes. Und die Präsentation selbst auch – was sich sicherlich (wie immer) als unbegründet herausstellen wird. Lampenfieber vor einer Präsentation habe ich immer, doch sobald ich beginne, fällt diese Anspannung von mir und ich quatsch frei von der Seele, auch wenn es hier und da vielleicht mal kurz hängt.

Einen gewissen Bammel vor so wichtigen Dingen zu haben, ist sicherlich nicht verkehrt. Man bereitet sich dann ganz besonders gut vor, geht alles vier- oder gar fünfmal durch, um sicherzustellen, dass man nicht überrascht werden kann (oder sich die Überraschungen in Grenzen halten). Doch auf ein Fachgespräch kann man sich kaum vorbereiten, werden die Fragen doch nach Lust und Laune durch die Prüfer gestellt. Diese Fragen können sich direkt auf das Projekt beziehen oder eben nicht.

Woher also die Magenschmerzen? Wer weiß, was für Fragen kommen. Und wer weiß, welche Antworten ich darauf habe. Wahrscheinlich mache ich mich auch völlig unnötig selbst verrückt. Die Anspannung wird trotzdem bleiben, bis es soweit ist…

Fluch der HTML-E-Mails

Seit längerer Zeit beschäftige ich mich beruflich mit der Erstellung und Optimierung von E-Mails im HTML-Format zwecks Werbekommunikation (bevor jetzt irgendjemand “Böser Spam-Ersteller!” schreit, sei vorweg genommen, dass es sich hierbei um ausdrücklich erwünschte Produktinformationen handelt und ich mit dem eigentlichen Inhalt auch nichts zu tun habe – im Vordergrund steht hier ganz klar der technische Aspekt).

Wer sich ebenfalls mit der Thematik beschäftigt, weiß aus Erfahrung: Sämtliche HTML- und CSS-Kenntnisse, die man sich über die Jahre angeeignet hat, darf man hier fast komplett über Bord werfen. Denn während wir im Internet inzwischen bei HTML5 und CSS3 angekommen sind (mit denen sich im Übrigen wirklich tolle Sachen machen lassen), hängen wir in der Welt der HTML-E-Mails nahezu in der Steinzeit fest. Sicher, es gibt einige moderne Clients, die bereits ansatzweise die neuen CSS3-Elemente unterstützen (allen voran mobile Geräte), die meisten Programme jedoch haben ihre ganz eigenen Interpretationsregeln und verlangen teilweise eigenwillige technische Umsetzungen.

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Intoleranz in einer “toleranten” Zivilisation

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich vorher einfach keinen Blick dafür hatte, oder ob dieses Phänomen gerade stark im Kommen ist. Bereits am vergangenen Wochenende explodierte mir der Hut, als ich eine Kolumne einer gewissen Frau Burmester auf Spiegel.de gelesen hatte. Unter dem Titel “Leute, Ihr habt doch einen Stich” schreibt Silke “Die Kriegsreporterin” Burmester über die Kultur der Tätowierten und bezeichnet die Körperkunst als “Tapetenmode”. Dabei zieht sie ungeniert über tätowierte Menschen her und findet, dass “ein kleines Bildchen auf dem Arm ja ziemlich lächerlich” sei.

Aber ich denke, der Hut explodierte mir weniger wegen der Kolumne einer Frau, der schlichtweg der Einblick in diese Subkultur sowie das Verständnis dafür fehlt, als viel mehr der Kommentare wegen. Die Kommentatoren bezeichnen Tätowierte im Schutze der Anonymität als “Unterschicht”, sprechen ihnen “fehlendes Selbstwertgefühl” zu und glauben, dass “Tattoos von Dummheit” zeugen. Weitere Kommentare will ich aufgrund ihrer Pietätlosigkeit nicht nennen

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Apple vs. Samsung. Diesmal: Verkaufsverbot für das Galaxy Nexus

Bisher hatte ich über die Klagewelle seitens Apple noch nicht berichtet. Vorweg sei gesagt, dass ich der Firma aus Cupertino nichts abgewinnen kann. Sicherlich haben sie einige Innovationen marktreif gemacht, doch in letzter Zeit macht das Unternehmen um das Fallobst-Logo eher durch Patent-Klagen von sich Reden.

Worum es diesmal geht? Um ein Verkaufsverbot des Galaxy Nexus – Samsungs neuem Smartphone. Nachdem Apple bereits das Galaxy Tab 10.1 erfolgreich vom Markt drängen konnte (wegen “Verletzung von Geschmacksmustern” – wer hat sich diesen Schwachsinn nur ausgedacht!?), zog die Apfelfirma erneut vor ein US-Gericht, um nun auch den Verkauf des Samsung Smartphones zu stoppen. Bisher mit Erfolg – Apple legte vor Gericht dar, dass sie durch angebliche Software-Patent-Verletzungen seitens Samsung Einbußen beim Verkauf der eigenen Produkte hinnehmen müssten. Die zuständige Richterin (die zuvor auch schon das Verkaufsverbot für das Galaxy Tab aussprach) erkannte diese Darstellung an und sprach eine Einstweilige Verfügung gegen Samsung aus – gegen eine Sicherheitsleistung seitens Apple von rund 96 Millionen US-Dollar.

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